Reisebericht Budapest / Sehenswürdigkeiten Budapest

Die von Frankfurt/Main (hier mein Artikel zu den Sehenswürdigkeiten Frankfurtsgerade einmal zwei Flugstunden entfernte Hauptstadt von Ungarn ist gerade für Städtereisende ein lohnendes Ziel.

Selbst mit einer renommierten Airline wie Lufthansa kommt man hier leicht zwischen 150 und 180 Euro hin und zurück.

Am Flughafen angekommen empfiehlt es sich am Stand von FöTaxi zu melden. Hier kann man bei der Dame am Häuschen nachfragen, was die Fahrt zu seinem Hotel oder der Unterkunft kostet. Man erhält dann ein rate Ticket mit einem Taxi zugewiesen und bezahlt dann direkt beim Fahrer. Als Alternative gibt es noch Sammeltaxis. Dem Vernehmen nach sind die Zeiten von Betrügereien beim Taxifahren vorbei.

Unterkunft

Während meines Aufenthalts habe ich im Hotel moments in der Andrássy út. gewohnt. Diese Vier-Sterne-Hotel ist 2015/ 16 umfassend saniert worden und bietet für, wie ich finde, günstiges Geld eine außergewöhnliche Qualität. Mit etwas Glück erhält man hier sogar ein Zimmer mit Blick auf die berühmte St. Stephans Basilika. Von hier aus lassen sich sehr gut zu Fuß die Kettenbrücke und das Burgenviertel erreichen.

St. Stephans Basilika
St. Stephans Basilika

Für den Nachtschwärmer, vor allem die jüngeren, finden sich vom Hotel ebenfalls fußläufig zu erreichen in der Király u. und hier in einer unbenannten Verbindungsstraße durch den Häuserblock zahlreiche zahlreiche Clubs, Bars, Restaurants.

Altstadt & Sehenswürdigkeiten Budapests

Man bemerkt bei einem Bummel durch die Stadt sehr deutlich, dass die Sanierungsarbeiten an den alten, wunderschönen Häusern kunstvoll und mit viel Liebe gemacht worden sind. Vereinzelt sieht man noch alte Häuser, an denen die Zeit des Sozialismus ihre Spuren hinterlassen hat. Gelegentlich finden sich auch noch Häuser, bei denen die Sanierungsfinanzierung zwischendurch ausgegangen sind.

An einem schönen Tag lädt der Freiheitsplatz in unmittelbarer Nachbarschaft zur amerikanischen Botschaft dazu ein, sich unter den Bäumen auf eine Bank zu setzen und ein Getränk zu sich zu nehmen. Wer einmal erleben möchte, wie die Polizei und Sicherheitsbeamten von einer Videokamera oder Handy aufgeschreckt werden, kann die es gerne probieren, in dem  er die amerikanische Botschaft mit seinem Handy filmt. Dies wird definitiv nicht gern gesehen, so dass ich davon abrate.

Freiheitsplatz mit Blick auf das Sowjetdenkmal
Freiheitsplatz mit Blick auf das Sowjetdenkmal

Im Burgviertel ist die Investition von 1500 Forint für den Eintritt in die Matthiaskirche wert.

Mathiaskirche
Mathiaskirche

Die 1000 Forint um auf den Wall der Fischerbastei mit Blick auf die Donau zu kommen kann man sich meiner Meinung nach sparen. Den Blick hat man genauso gut ohne die zusätzlichen Kosten, wenn man ein wenig um die Kirche herum geht.

Blick von der Fischerbastei über die Donau auf das Parlament
Blick von der Fischerbastei über die Donau auf das Parlament

Wer in Budapest ein eigenes Apartment bewohnt und regelmäßig kocht und auch im selbst kochen aufgeschlossen ist, dem ist dringend ein Besuch der großen Markthalle anzuraten. Die im späten 19. Jahrhundert erbaute Markthalle beherbergt im Erdgeschoss zahlreiche Stände, die frisches Fleisch, Käse und Gemüse, teilweise sehr kunstvoll präsentiert anbieten. Im Untergeschoss befindet sich ein Aldi, der auch die Grundbedürfnisse befriedigt. Im ersten OG finden sich reihum verschiedene Souvenirläden und in einer Ecke zahlreiche Imbissbuden, die teilweise hervorragende landestypische Gerichte anbieten.

Bahnhof mit dem sich darin befindlichen McDonalds
Bahnhof mit dem sich darin befindlichen McDonalds

Nachtleben

Der allein reisende männliche Budapestbesucher, dem nach etwas Gesellschaft ist oder der gerne einen netten Anblick genießt, mag auf die Idee kommen, eine Tabledancebar aufzusuchen. Hier wird er bei einer Internetrecherche schnell auf das P2 in der Sas u. 9 stoßen. Der natürlich zu reinen Recherchezwecken erfolgte Besuch zeigte, dass die auf der Homepage des Club abgebildeten Damen hier wohl alle ihren freien Abend – an einem Samstag – hatten. Bei einem Eintritt von umgerechnet 10 € bzw. 3.000 Forint sowie den im Vergleich zu anderen Bars kräftigen Preisen hat man zwar nicht das Gefühl abgerippt zu werden. Wie sagte jedoch einst ein weiser Mann: „Thou shalt not pay for the ugly ones“

Weiterführende Links

Danke an Alex für den tollen Beitrag.

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