Nürnberg Sehenswürdigkeiten das Beste in 2018

Es war einmal wieder soweit, ich war samstags auf einem Rugbyspiel in Nürnberg. Ein Nürnberger hatte mir angeboten bei ihm zu übernachten. Natürlich lasse ich mir so ein Gelegenheit nicht entgehen und besuche Nürnberg. Doch was hast Nürnberg außer seinem berühmten Christkindlesmarkts noch zu bieten. Klar Lebkuchen und Nürnberger Bratwürste kennt man noch. Aber wie steht es mit den Nürnberg Sehenswürdigkeiten? Was muss man gesehen haben.

Meine persönlichen Top Sehenswürdigkeiten in Nürnberg

Sehr schön an Nürnberg ist, dass man fast alles per Fuß erreichen kann. Eine Ausnahme ist lediglich das Reichparteitagsgebäude, dies liegt etwas außerhalb. Daher einfach mal das Auto stehen lassen und sich durch die Stadt treiben lassen.

Die Nürnberger Burg – Kaiserburg

Kaiserburg
Kaiserburg

Da man ganz klar mit der Burg beginnen muss, war dies auch meine erste Anlaufstelle. Sie ist einfach die Top Attraktion Nürnbergs. Die Burg selbst liegt am höchsten Punkt von Nürnberg. Dies bedeutet man hat eine tolle Sicht über alle Sehenswürdigkeiten Nürnbergs. Aber auch, ab jetzt läuft man nur noch bergab.

Genau genommen besteht die Burg aus zwei Burgen – der Kaiserburg und der Burggrafenburg. Von 1050 bis 1571 nutzten alle römisch-deutschen Kaiser die Burg entweder als kurz- oder langfristige Residenz.

Burg Rückseite
Burg Rückseite

Das Museum der Kaiserburg bietet einen tollen Überblick über die baugeschichtliche Entwicklung. Es macht auch klar von welch immenser historischer Bedeutung die Burg war. Die Bauten stammen aus der Zeit von den salischen Kaisern über die hohenzollernschen Burggrafen bis hin zu den römisch-deutschen Kaisern. Sehr schön ist auch der Tiefe Brunnen. Dieser versorgte die Burgbewohner bei Belagerungen mit Wasser. Ab und an wird eine Kerze in den Brunnen gelassen um die beeindruckende Tiefe zu demonstrieren. Natürlich dürfen Vertäfelungen und Kunststücke aus vergangener Zeit nicht fehlen. Diese vermitteln einen authentischen Eindruck vom damaligen Leben als Privilegierter.

Da die Aussicht von dort oben hervorragend ist, sollte man sich auch ein paar Minuten Zeit nehmen um diese zu genießen.

Eintritt: Eine Karte kostet 7 Euro, Ermäßigte sparen einen Euro
Öffnungszeiten:
Von April bis September täglich von 9 bis 18 Uhr, Oktober bis März täglich von 10 bis 16 Uhr. Nur während des Christkindlesmarktes samstags und sonntags eine Stunde länger bis 17 Uhr
Homepage: www.schloesser.bayern.de/deutsch/schloss/objekte/nbg_burg.htm

Burggarten

Der Burggarten ist gerade zur warmen Jahreszeit zu empfehlen. Die Blütenpracht und die große Anzahl an unterschiedlichen Vogelarten sind überragend. Ich war leider mitten im Herbst in dieser Sehenswürdigkeit Nürnbergs. Von den Vögeln war leider nicht so viel zu sehen, aber die Blumen waren dennoch beeindruckend.

Bürgermeistergarten

Bürgermeistergarten
Bürgermeistergarten

Der Bürgermeistergarten ist ein Geheimtipp für die sonnigen Tage. Der Eingang ist leider beziehungsweise zum Glück recht schwer zu finden. Er befindet sich versteckt kurz nach dem Neutor. Wer aus der Burg heraus Richtung Stadt kommt, einfach immer rechts an der Mauer entlang laufen (Westen).

Es erwartet dich eine tolle kleine Parkanlage mit Blumen, Skulpturen und dem „schönsten Blick“ Nürnbergs.

Bürgermeistergarten
Bürgermeistergarten

Von dem kleinen Aussichtspunkt direkt über dem Dürer Haus kann man alle Sehenswürdigkeiten Nürnbergs überschauen.

Achtung im Winter von November bis März ist diese versteckte Sehenswürdigkeit Nürnbergs geschlossen.

Albrecht Dürer Haus

Albrecht Dürer Haus
Albrecht Dürer Haus

Der Künstler Albrecht Dürer zählt zu den bekanntesten Söhnen der Stadt Nürnberg. Das Albrecht Dürer Haus war fast 20 Jahre lang der Wohnsitz des Renaissance Künstlers. Dürer lebte und arbeitete ab 1509 in diesem Haus. Daher gibt das Haus einen authentischen Einblick in das Leben des 16. Jahrhunderts.

Glücklicherweise überstand das Haus die Zerstörungen der Weltkriege und ist somit in seiner ursprünglichen Form erhalten. Ein echtes bauhistorisches Denkmal eben.

Die Einrichtung ist noch originalgetreu wie aus dem 16. Jahrhundert. Hier kann man sehen wie Dürer malte, rechnete, druckte oder einfach nur kochte.

Ein besonderes Highlight ist die Druckerpresse. Diese wird mehrmals am Tag angeworfen und Vervielfältigt kleine Holzschnitte. Sehr gut hat mir gefallen, dass man sich selbst an der Druckerpresse betätigen darf. Anschließend kann man seine gedruckten Motive und kleinen Kunstwerke mit nach Hause nehmen. Eine schöne Erinnerung an diese tolle Nürnberger Sehenswürdigkeit.

Öffnungszeiten:
Von Dienstag bis Freitags von 10 bis 17 Uhr, donnerstags von 10 bis 20 Uhr und am Wochenende 10 bis 18 Uhr. Von Juli bis September und zu Zeiten des Christkindlesmarktes ist das Haus auch montags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Preise:
Erwachsene zahlen 6 Euro Eintritt. Ermäßigte, Kinder bis 18 Jahren, Schüler, Studenten und Freiwilligendienstleistende zahlen 1,50 Euro Eintritt.

Homepage: http://museen.nuernberg.de/duererhaus/

Spielzeugmuseum

Spielzeugmuseum
Spielzeugmuseum

Du bist mit Kindern unterwegs? Dann ist diese Nürnburg Sehenswürdigkeit perfekt für dich. Hier werden Kindheitserinnerungen geweckt und Kinder können erfahren wie in früheren Jahrhunderten gespielt wurde.

Zu sehen gibt es eine riesige Vielfalt an Holz- und Blechspielzeug. Aber auch Puppen, Puppenstuben und Puppenwägen kommen nicht zu kurz. Für die etwas größeren gibt es dann noch verschiedene Modelleisenbahnen. Natürlich dürfen auch aktuelle Spielsachen und Marken wie Playmobil, Lego, Barbie und Matchbox nicht fehlen.

Spielzeug hat eine lange Tradition in Nürnberg. Seit fast 600 Jahren beschäftigt sich die Stadt mit Spielsachen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass schon seit 1850 die jährliche „Spielwarenmesse“ hier statt findet.

Öffnungszeiten: Von Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr, samstags und sonntags 10 bis 18 Uhr
Preise:
Erwachsene zahlen 6 Euro, Kinder bis 18 Jahren, sowie Schüler, Studenten und Freiwilligendienst-Leistende zahlen 1,50 Euro Eintritt.
Mein Tipp:
Wer auch die anderen städtische Museen besucht bekommt für einen kleinen Aufpreis (3€) gleich ein Verbundskarte. Diese ist auch in vielen anderen Museen gültig.
Homepage: www.museen.nuernberg.de/spielzeugmuseum/

Frauenkirche / Hauptmarkt

Sehenswürdigkeiten Nürnberg - Frauenkirche
Sehenswürdigkeiten Nürnberg – Frauenkirche

Die Nürnberger Frauenkirche liegt direkt im Zentrum der Stadt am Hauptmarkt von Nürnberg. Erbaut wurde die katholische Kirche zwischen 1352 und 1362 auf Auftrag von Kaiser Karl.

Nürnberg Sehenswürdigkeit - Frauenkirche
Nürnberg Sehenswürdigkeit – Frauenkirche

Die Kirche selbst schmücken zahlreiche kunstvoll verzierte Fenster und imposante Kunstwerke. Viele davon sind aber nicht so alt. Im frühen 19. Jahrhundert wurde die Kirche nach Jahren der protestantischen Nutzung neu eingerichtet. Besonders beeindruckend fand ich jedoch die Höhe des Gotteshauses. Das Deckengewölbe lässt einen richtig ehrfürchtig vor der Bauleistung werden.

Viel älter ist hingegen der im original erhaltene steinerne Skulpturenzyklus. Dieser stammt aus der Zeit 1360. Viele Gegenstände haben sich mit der Zeit aus abgerissenen oder nicht mehr genutzten Kirchen angesammelt. So wurden viele Werke ursprünglich für andere Kirchen gebaut / hergestellt.

Die Frauenkirche ist definitiv eine beeindruckende Sehenswürdigkeit Nürnbergs.

Brunnen am Hauptmarkt
Brunnen am Hauptmarkt

Tipp: Da die Kirche direkt am Hauptmarkt liegt, kann man den Besuch gleich mit einem Einkaufsbummel verbinden. So bietet der Markt von Montag bis Samstag viele Leckereien. Kurz vor Weihnachten findet hier auch der berühmte Christkindlesmarkt statt.

Mein zweiter Tipp:
Der Männleinlauf: Jeden Mittag um Punkt 12 Uhr findet der Männleinlauf statt. Dies ist eine kleine Show an der Kunstuhr im Westturm der Frauenkirche. 7 kleine Männlein laufen. Die Männlein stehen für die 7 Kurfürsten, die um den auf dem Stuhl thronenden Kaiser laufen. Seien Sie pünktlich, dass Spektakel dauert nur wenige Minuten.

Öffnungszeiten:
Montag und Samstag von 10 bis 17.30 Uhr
Sonntag von 13 bis 17.30 Uhr (Achtung morgens findet ein Gottesdienst statt, hier sollte man aber auf Fotos verzichten)

Wenn du an einer Führung teilnehmen möchtest, solltest du am besten einen Blick auf die Homepage werfen.

Homepage: www.frauenkirche-nuernberg.de

Handwerkerhof

Der Handwerkerhof ist eigentlich eher zufällig entstanden. Er war eine einmalige Installation im Jahre 1971. Im Dürer Jahr sollte kurz die alten Berufe gezeigt werden und anschließend der Hof wieder abgebaut werden. Da den Nürnburgern und den Touristen der Hof so gut gefiel, blieb er in seiner heutigen Form erhalten.

Untergebracht ist der Handwerkerhof im ehemaligen Waffenhof unweit des Hauptbahnhofs. Er grenz dabei direkt an die Stadtmauer an.

Dich erwartet ein authentische mittelalterliches Flair und viele alte Handwerkskünste. In den kleinen Fachwerkhäuschen tummeln sich viele Kunsthandwerker, Wirte und was es sonst noch im Mittelalter gab. Erwähnen muss man natürlich den Goldschmied, die Töpferei und die Glaswerkstatt. Dazu werden allerlei Nürnberger Spezialitäten wie Bratwürste, Lebkuchen oder Frankenwein von den Restaurants angeboten.

Alles in allem ist es eine kleine Stadt in der Stadt.

Öffnungszeiten: Jeden Tag von 10 bis 22 Uhr
Homepage: www.nuernberg.de/internet/handwerkerhof/forum.html

Historische Felsengänge

Treffpunkt für Führungen
Treffpunkt für Führungen

Nürnberg bietet auch Sehenswürdigkeiten, die etwas ungewöhnlicher sind. Unterhalb der Stadt befindet sich ein weit verzweigtes Netz an Felsengängen. Leider habe ich bei diesem Nürnburg Highlight den Beginn der Führung verpasst. Somit muss ich auf Erfahrungen von anderen Bloggern zurück greifen.

Ursprünglich wurden die Felsengänge von den Nürnbergern aufgrund eines Gesetztes angelegt. Jeder der Bier brauen und verkaufen wollte musste einen Keller anlegen. Die ersten Erwähnungen der Gänge stammen aus dem Jahr 1380. Eine kleine Anekdote ist, dass die Stadt schon 1303 ein Reinheitsgebot eingeführt hat. Nur Gerstenmalz wurde zum Brauen zugelassen.

Während des zweiten Weltkriegs fanden viele Nürnberger in den Gewölbekellern Schutz. Die Bomben konnten dem Sandstein nichts anhaben.

Die Felsengänge können nur im Rahmen einer Führung besucht werden. Diese kann man im Vorfeld buchen oder direkt ein paar Minuten vor Beginn am Eingang.

Der versteckte Startpunkt der Führungen ist der Bauereiladen der Hausbrauerei Altstadthof ( Bergstraße 19).

Tipp: Warm Anziehen. In den Kellern herrscht maximal eine Temperatur von 10 Grad. Daher sollte mindestens ein Pulli, besser eine Jacke dabei sein.

Öffnungszeiten und Führungen:
Führungen finden täglich um 11, 13, 15 und 17 Uhr statt. Am Wochenende jede volle Stunde von 11 bis 17 Uhr.
Eintritt:
Erwachsene zahlen 7 Euro für die Führung, ermäßigt 6 Euro, Kinder unter 7 Jahren haben freien Eintritt (nur in Begleitung eines Erwachsenen).
Homepage: www.historische-felsengaenge.de

Henkersteg

Henkersteg
Henkersteg

Der Henkersteg ist nur eine der unzähligen Brücken in Nürnberg. Warum es gerade diese in die Liste der Top Nürnburger Sehenswürdigkeiten auf anderen Seiten geschafft hat, kann ich nicht sagen. Ich fand die Holzbrücke nicht wirklich hübsch. Das Sie aber auf dem Stadtrundgang „Historische Meile“ liegt, kam ich eh an ihr vorbei. Zumindest der Blick von ihm auf die Maxbrücke war sehenswert.

Brücken in Nürnberg
Brücken in Nürnberg

Der Henkersteg (erbaut 1595) führt über die Pegniz und verbindet den Trödelmarkt und den Unschlittplatz. Ursprünglich wurde der Steg dazu gebaut um dem Henker den Zugang zu seiner außerhalb der Stadt gelegenen Wohnung zu ermöglichen. Da Henker zwar ein gut bezahlter aber kein angesehener Beruf war, waren die Häuser meist sehr weit außerhalb.

Der Henkersteg  von 1595 führte heute idyllisch gelegen vom Trödelmarkt zum Unschlittplatzüber die Pegnitz. Einst diente er dazu, dem Henker der Stadt Nürnberger den Weg von seiner abgeschiedenen Henkerwohnung in die Stadt zu ermöglichen. Denn der Henker war kein angesehener Mann und durfte mit ehrbaren Bürgern der Stadt nichts zu tun haben.

St. Sebaldkirche

St SebaldKirche
St SebaldKirche

Die zweite der drei großen Kirchen ist die St. Sebaldkirche. Sie ist nicht wirklich groß, kann aber mit ihrem alter beeindrucken. Die älteste Stadtkirche von Nürnberg stammt teilweise noch aus dem 13. Jahrhundert. Viele Teile der Kirche wurden nach einigen Erweiterungen aber erst 1480 fertig gestellt.

St. Sebaldkirche
St. Sebaldkirche

Neben vielen Kunstschätzen und Reliquien muss ebenso der reich verzierter Altar erwähnt werden. Besonders macht die Kirche, dass in ihr das Grabmal des Stadtpatrons und Namensgeber der Kirche St. Sebald liegt. Rund um den Standort gibt es viele Geschichten und Anekdoten, aber die hört man am besten bei einer Führung.

Dürer hatte genau in der Zeit seine Schaffensphase (um 1500) als die Kirche fertig gestellt. Daher sind sehr viele bis heute erhaltenen Glasfenster im Hallenchor von ihm. Die übrigen Fenster wurden von Hans Süß von Kulmbach angefertigt.

Mein Insidertipp:
Besucht auch die Stadtfriedhöfe St. Rochus und St. Johannis. Das Flair der alten Friedhöfe ist nicht nur an Halloween etwas besonderes. Seit mehr als 500 Jahren (1518) finden auf den Friedhöfen Beerdigungen statt. Die Vorschrift der Grablegung wird strikt eingehalten. Daher ist nur ein Sandsteinblock erlaubt. Als Grabschmuck dürfen nur Metallplatten verwendet werden.

Auf dem St.  Johannisfriedhof befinden sich die Gräber von bekannten Persönlichkeiten, wie Albrecht Dürer,Veit Stoß oder Hans Sachs. Während auf dem St. Rochus Friedhof Peter Vischer und Johann Pachelbel beerdigt wurden.

Öffnungszeiten & Führungen

Im Winter von Januar bis März von 9.30 bis 16 Uhr. Im Sommer von April bis Dezember von 9.30 bis 18 Uhr.
Führungen:
Ich kann nur zu einer Führung raten. Diese kosten je nach Geldbeutel fast nichts. Lediglich um eine Spende wird am Ende gebeten. Im Zuge dieser Führung kommt man auch auf den Südturm der Kirche. Gerade wenn der jährliche Christkindlesmarkt stattfindet kann man von oben sehr schön das bunte Treiben überschauen. Definitiv eine empfehlenswerte Sehenswürdigkeit Nürnbergs.
Homepage: www.sebalduskirche.de

St. Lorenzkirche

Lorenzkirche
Lorenzkirche

Die gotische St. Lorenzkirche ist eins der großen Highlights Nürnbergs. Als eine der drei großen Kirchen (Frauenkirche & St. Sebaldkirche) lockt sie jedes Jahr bis zu 750.000 Besucher in den riesigen Raum.

So kann man in dieser Sehenswürdigkeit Nürnbergs viele Zeugnisse der spätgotischen Kunst sehen. Zu nennen ist hier der Englische Gruß“ vom Bildschnitzer Veit Stoß aus der Zeit von 1517/1518. Aber auch Künstler wie Michael Wolgemut und Peter Vischer haben mit Kunstgegenständen zum Gesamtbild der Kirche beigetragen.

Inneren der Kirche hat mich das Sakramentshaus von Adam Kraft besonders beeindruckt. Es ist eine wunderbare Steinmetz Arbeit, ist knapp 20 Meter hoch und besteht aus Sandstein. Dargestellt werden Szenen rund um das Leiden Christi. Der obere Teil ist leider nicht mehr im Original vorhanden. Nach den Zerstörungen des zweiten Weltkriegs wurde das obere Drittel (wie auch die gesamte Kirche) neu gebaut.

Tipp: Im Veranstaltungskalender auf der Homepage der Kirche bekommt viele kleine Anregungen für Events, Konzerte, Frühstück und ähnliches, was in der Kirche statt findet

Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch und Freitag bis Samstag 9 – 17.30 Uhr.  Donnerstags 9 bis 19 Uhr. Sonntags 10 bis 15.30 Uhr. Achtung zu den Gottesdiensten sind keine Besucher / Fotos erwünscht.

Führungen:
Von Montag bis Samstag jeweils um 11 und 14 Uhr, außerdem an Sonn- und Feiertagen um 14 Uhr.

Homepage: www.lorenzkirche.de

Ehemaliges Reichsparteitagsgelände

Leider hat die Zeit nicht mehr gereicht um das Reichsparteitagsgelände zu besuchen. Der gesamte komplex liegt etwas außerhalb. Vom Hauptbahnhof muss man 15 Minuten für die einfache Strecke mit der Bahn einplanen. Sehr schade, gerade das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände hätte mich gereizt. Ich habe die wichtigsten Fakten aus dem Internet recherchiert, schließlich gehört diese Sehenswürdigkeit Nürnbergs ja auch dazu.

Das Gelände wurde seit dem Mittelalter zu Veranstaltungen & Festen benutzt. Berühmt wurde es jedoch durch seinen zweifelhaften Einsatz in Zeiten des zweiten Weltkriegs. Hierbei wurde das Areal verwendet um die Erfolge und teils größenwahnsinnigen Projekte des NS-Regimes eine Bühne zu bieten (Reichsparteitage).

Im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in der unfertigen Kongresshalle wird in der Dauerausstellung genau über diese Zeit berichtet. Es geht um Ursachen, Zusammenhänge und Folgen der nationalistischen Gewaltherrschaft. Alles natürlich mit Fokus auf Nürnberg. So findet man unzählige Informationen zu den Reichsparteitagen aber auch zu den Nürnberger gesetzten“ oder den „Nürnberger Prozessen“.

Mit zu kleinen Kindern solltest du das Museum nicht besuchen. Die Gewalt kann schnell verstörend wirken. Das Museum empfiehlt ab 14 Jahren das Museum zu besuchen. Da dann das Thema im Schulunterricht schon besprochen wurde.

Unser Tipp:
Gerade hier bieten sich Führungen an. Die Zusammenhänge werden so viel schneller und einfacher deutlich.
Öffnungszeiten: Von Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr. Samstags sowie sonntags von 10 bis 18 Uhr.
Eintritt:
Wie in fast allen Museen Nürnbergs gilt hier auch: Erwachsene zahlen 6 Euro Eintritt. Ermäßigte (Kinder zwischen 4 und 18 Jahren, Schüler, Studenten und Freiwilligendienst-Leistende) müssen nur 1,50 Euro Eintritt zahlen.

Homepage: https://museen.nuernberg.de/dokuzentrum/

Germanisches Museum

Foyer und Café
Foyer und Café

Die Austellungsflächen im Germanischen Museum sind alle relativ klein. Ich habe aber ehrlich gesagt auch nicht das komplette Museum gesehen. Als ich vor Ort war, war das Thema „Luxus in Seide“. Daher ging sehr viel um alte Kleider, Röcke und ähnliches. Ich fand das Thema nach den ersten zwei bis drei Räumen nicht mehr wirklich spannend.

Sehr schön ist das Foyer. Hier kann man eine Kleinigkeit essen oder trinken und dabei den Klängen des Klaviers lauschen. Sehr gemütlich.

Webseitewww.gnm.de

Neues Museum

Neues Museum - Innen
Neues Museum – Innen

Das Museum widmet sich der Gegenwartskunst so ab circa 1950. Zu den Werken des Museum zählen neben der Malerei, Installationen oder Skulpturen auch typische Designentwürfe von allerlei Dingen. So findet man bekannte Haushaltsgeräte, Möbel und vieles mehr von bekannten Herstellern wie Braun, Miele oder Siemens. Darunter sind auch wahre Designklassiker, die teilweise heute noch als Vorbild dienen.

Zu den bekanntesten vertretenen Künstlern zählt wohl Gerhard Richter.

Ich fand das neue Museum das interessanteste von allen Städtischen Museen. Definitiv eine der Toop Sehenswürdigkeiten Nürnbergs für alle Kunstliebhaber.

Eintritt: Der Eintritt kostet 6€. Die Sonderausstellung kostet einen Euro extra. Wieder gibt es für die bekannten Gruppen Ermäßigungen.
Webseitewww.nmn.de

Lochgefängnisse am Rathaus

Sehenswürdigkeit in Nürnberg - Lochgefängnisse
Sehenswürdigkeit in Nürnberg – Lochgefängnisse

Die Lochgefängnisse zeigen die Gräueltaten des Mittelalters.

Direkt am alten Rathaus in Nürnberg starten die Führungen durch die Nürnberger Lochgefängnisse. Hier kann man die „Justiz“ des Mittelalters hautnah erleben. So seiht man auf der Führung die Folterkammer, die winzigen Gefängniszellen, die Henkerschmiede und das Henkerstübchen.

Die Geschichten darum sind nichts für schwache Nerven, mit Kinder sollte man vielleicht einen Bogen um diese Sehenswürdigkeit von Nürnberg machen.

Altes Rathaus Nürnberg
Altes Rathaus Nürnberg

Interessant fand ich, dass es einen Schacht von der Folterkammer direkt ins Rathaus gibt. So konnte der Richter hören ob sein Urteil auch ausgeführt wurde und ob der Henker bei der Arbeit war.

Übrigens wurde hier auch einer der berühmtesten Söhne Nürnbergs bestraft. Der Bildhauer Veit Stoß. Er wurde wegen Wechselfälschung angeklagt. Er konnte jedoch nachweisen, dass er selbst Opfer eines Betrugs war. Die Strafe war für damalige Verhältnisse milde: er wurde nur auf beiden Wangen gebrandmarkt.

Führungen für Gruppen sind ab 10 Personen nach Voranmeldung möglich.

Adresse: Rathausplatz 2, 90403 Nürnberg
Öffnungszeiten: Januar & Februar geschlossen, sonst von Montag bis Freitag 10 bis 16.30 Uhr.

Sehenswürdigkeiten, Feste und Events

Natürlich bietet Nürnberg nicht nur Sehenswürdigkeiten. Auch die Anzahl un Festen und Veranstaltungen ist groß.  Zu nennen sind folgende:

  • Kristkindlesmarkt: Ganz klar, einer der bekanntesten Weihnachstmärkte Deutschlands. Viele Touristen kommen nur seinetwegen nach Nürnberg. Beginn ist immer Ende November. Mehr brauch man an dieser Stelle wohl nicht zu sagen.
  • Fischtage
    Fischtage

    Fischtage: Mitten im Oktober finden die jährlichen Nürnberger Fischtage statt. Für 10 Tage verwandelt sich der Jakobsplatz wieder in einen Fischmarkt. Es ähnelt einem kleinen Volksfest mit sehr viel Fokus rund um das Thema Fisch. Sehr lecker und sehr zu empfehlen.

Viel Informationen zu allem was sich auf den Plätzen, Märkten und Gassen regt findet man hier im Veranstaltungskalender der Stadt.

Allgemeine Tipps für die Sehenswürdigkeiten Nürnbergs

  • Der Stadtrundgang „Historischen Meile“ führt mit seinen 35 Stationen an allen wichtigen Nürnberger Sehenswürdigkeiten vorbei. Der perfekte Start um die Stadt kennen zulernen. Informationen dazu gibt es hier.
  • Museumsverbundticket / Tageskarte: So kann man alle Nürnburger Museen mit einem Ticket besuchen. Der Aufpreis beträgt lediglich 3€. Infos findest du hier.

Nürnberg Sehenswürdigkeiten Fazit

Ehekarussell Brunnen
Ehekarussell Brunnen

Nürnberg legt viel wert auf seine Besucher. Dem Tourismus wird ein großer Stellenwert eingeräumt. So wirkt die Stadt relativ sauber. Auch die Bauauflagen für Neubauten scheinen zu funktionieren. Wirklich hässliche Klötze konnte ich nicht entdecken. Auch hat die Stadt viele kleine Brunnen, Statuen, Pfeiler und ähnliches. Da bleibt man dann auch einmal kurz stehen und genießt diese, obwohl sie so nicht im Reiseführer stehen. Ein Beispiel ist der Ehekarussell Brunnen.

Weiterführende Links

Du liebst Städtereisen? Hast du dir schon einmal die Sehenswürdigkeiten Heidelbergs angeschaut? Auch kleinere Städte haben viel zu bieten die Stadt Ulm und ihre Sehenswürdigkeiten haben mich überzeugt.

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