Reisen mit Vorzelt

Ein Vorzelt am Wohnmobil bietet viele praktische Eigenschaften, wie zum Beispiel eine Vergrößerung vom Wohnraum. Doch auch als Schutzfunktion vor Wind oder Regen, eignet sich ein solches Modell sehr gut. Gerade wenn eine längere Schlechtwetterperiode ansteht, kann es schnell zu einem „Lagerkoller“ kommen, dann macht sich eine größere Wohn- und Nutzfläche positiv bemerkbar. Zudem besteht die Möglichkeit, den zusätzlichen Stauraum für Utensilien zu nutzen, die ansonsten nur im Weg stehen würden.

Die richtige Materialauswahl

Bei einem Vorzelt spielt vor allem die Materialauswahl eine wichtige Rolle, damit die ganze Konstruktion bei schlechtem Wetter auch genügend Halt besitzt. Die verwendeten Stangen sollten dazu verzinkt sein, damit sie mit der Zeit nicht anfangen zu rosten. Stahlgestänge bieten deutlich mehr Halt als Alugestänge. Umso mehr Gewicht die Stangen aufweisen, desto mehr Stabilität ist gegeben. Als Beschichtung kommen dafür Kunstfaser, Polyester oder Nylon in Frage. Die meisten Zelte werden dazu mit Silikon, PVC, oder Acryl imprägniert. Das verwendete Gewebe sollte dazu eine Materialstärke von mindestens 250 Gramm pro m² besitzen. Soll das Vorzelt auch im Winter zum Einsatz kommen, empfiehlt es sich eine Ausführung mit zusätzlichem Schaumstoffpolster zu wählen, damit die Kälte von außen sicher aufgehalten wird. Bei sogenannten Winterzelten ist es wichtig auf ein äußerst robustes aber gleichzeitig auch geschmeidiges Material zu achten. Somit wird verhindert, dass es bei einem Aufrollen zum „brechen“ der Folien kommt. Zudem müssen unbedingt die vorhandenen Reißverschlüsse gut abgedeckt sein. Einige Hersteller versprechen dabei einen Kälteschutz bis minus 30 Grad. Somit stellen auch Übernachtungen in besonders kalten Regionen kein Problem dar. Die Auswahl an geeigneten Modellen ist recht groß auf dem Markt, welche sich sowohl für Wohnmobile, als auch Caravans eignen.

Aufbau

Sogenannte Luftschlauchzelte versprechen einen schnellen und rasanten Aufbau. Dazu müssen nur die jeweiligen Gestänge fest versenkt und die Plane passend überzogen werden. Danach kann das Vorzelt ganz bequem aufgepumpt werden. Ein solcher Aufbau lässt sich mit etwas Geschick innerhalb von gut 10 Minuten realisieren. Das Einpumpen der Luft erfolgt dabei über ein Ventilsystem. Ohne fremde Unterstützung richtet sich das Zelt von selbst auf. Was die Stabilität angeht, haben solche Systeme viel zu bieten und können auch einem Sturm problemlos standhalten. Gerade wenn häufig der Standort gewechselt wird, ist ein solches System sehr flexibel zu handhaben und beim Aufbau kann einiges an Zeit eingespart werden.

Was ist empfehlenswert?

Prinzipiell sollte man sich überlegen in welcher Preisklasse man ein Vorzelt sucht und unter welchen Bedingungen es eingesetzt wird. Dem einen reichen ein paar Quadratmeter mehr Platz im Sommer vollkommen aus, der Nächste will auch im Winter draußen seine Zeitung lesen. Ein guter Kompromiss ist zum Beispiel das Herzog Vorzelt. Das Preisleistungsverhältnis ist hervorragend und es eignet sich für alle Belange außer den tiefen Winter.

Nachteile

Die Anschaffung von einem Vorzelt kann je nach Modell und Ausführung recht teuer werden. Zwar gibt es bereits kleine und einfache Zelte ab 200 Euro, doch bieten diese häufig keine ausreichende Stabilität und wenig Schutz. Wenn ein Ganzjahreszelt zum Einsatz kommen soll, welches auch im Winter genügend Schutz vor Kälte bietet, muss schon ein hoher mittlerer dreistelliger Betrag investiert werden. Komfort und Stabilität gehen dabei ins Geld und kostet meistens einen satten Aufpreis.

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