Teneriffa – Die größten Spots und Sehenswürdigkeiten

Teneriffa ist die größte der kanarischen Inseln und ist unter deutschen Touristen sehr beliebt. Durch das ganzjährig warme Klima wird Teneriffa zu jeder Jahreszeit gerne besucht. Mit über 900.000 Einwohnern ist sie die größte der kanarischen Inseln. Santa Cruz de Tenerife ist die Hauptstadt. Etwa 5 Millionen Urlauber besuchen Teneriffa jedes Jahr. Sie begeistert mit einer beeindruckenden Tier- und Pflanzenwelt, Festivals, Geschichte, Kultur und vieles mehr.

Spots und Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa

Pico del Teide

Der Pico del Teide ist mit seinen 3715 m der höchste Berg Spaniens und der dritthöchste Vulkan der Welt. Bei schönem Wetter hat man von den drei Aussichtspunkten eine großartige Sicht über Teneriffa und die Nachbarinseln. Auch bei schlechtem Wetter begeistert der Pico del Teide mit einem Ausblick auf das Wolkenmeer. Abenteuerlustige kommen bei einer geführten Wanderung voll auf ihre Kosten. Wer es etwas entspannter mag, der nutzt die Seilbahn, um bis zur Spitze zu kommen.

Der Nationalpark Teide

Er ist Europas meistbesuchter Nationalpark und ist ein UNESCO-Weltnaturerbe. Von riesigen Wäldern bis hin zu Lavagestein und üppigen Felsformationen bietet der Nationalpark einer der vielfältigsten Landschaften der Welt. Von Jeep-Safaris über Weintouren bis hin zum Wandern wird alles geboten. Das größte Sonnenobservatorium der Welt findet sich im Nationalpark Teide. Auf der großen Anlage befinden sich Sonnen- und Nachtteleskope von 60 Einrichtungen aus mehr als 19 Ländern.

Punta de Teno

Die kleine Halbinsel aus vulkanischem Gestein liegt etwa 10 Kilometer von Buenavista entfernt. Sie befindet sich am westlichsten Punkt der Insel und ist ein perfekter Ort, um die Meeresluft abseits der Tourismusströme zu genießen. Zu bewundern gibt es den Leuchtturm und die wundervolle Sicht auf La Palma, das Teno-Gebirge und La Gomera. Wer die Halbinsel besuchen möchte, sollte das Wetter im Auge behalten, denn bei schlechtem Wetter wird die Straße gesperrt.

Die Klippen von Los Gigantes

Mit einer Höhe von bis zu 800 m ragen die Klippen des Ortsteils Los Gigantes aus dem Meer empor. Von den Ureinwohnern der kanarischen Inseln wurden diese Felse auch Höllenmauern genannt. Ein Tagesausflug eignet sich bestens, um die Landschaft zu genießen, schnorcheln oder tauchen zu gehen, zu paddeln oder in der Nähe der Klippen Wale und Delfine zu beobachten.

Tauchen und Schnorcheln

Das angenehm temperierte kristallklare Wasser und das Vulkangestein macht Teneriffa zu einem Paradies für Schnorchler und Taucher. Auf der Insel finden sich jede Menge Tauchschulen, die Ausflüge und auch Kurse anbieten. Unter Wasser lassen sich nicht nur Fische beobachten, es gibt auch interessante Höhlen und alte Schiffwracks.

Der Drachenbaum Milenario

Er ist das Wahrzeichen der Insel und hat seinen Namen daher, weil sein Harz, dass eine heilvolle Wirkung haben soll, aussieht wie rotes Drachenblut. Der Baum soll schon über 1000 Jahre alt sein und wird seit Jahrhunderten von der örtlichen Gemeinschaft verehrt. Zu sehen ist er im Parque del Drago. Eine gute Sicht hat man von der Kirche San Marco aus.

Der Loro Parque

Der im Norden der Insel gelegene Loro Parque ist bei den Touristen ein wahnsinnig beliebter Tierpark. Er hat eine Fläche von knapp 14 Hektar und begeistert mit einem Aquarium, mit verschiedenen Themenausstellungen, einem Orchideengarten, einem thailändischen Dorf und einem Abenteuerspielplatz für Kinder.
Es werden großartige Shows mit Seelöwen, Orcas und Delfinen gezeigt. In der Voliere können Vögel aus Australien und Asien und eine Vielzahl an Papageien bewundert werden.

Der Siam Park

2015 wurde der Park mit dem Traveller’s Choice Award als bester Wasserpark ausgezeichnet. Er liegt im Süden der Insel und bietet im thailändischen Stil eine Menge Freizeitspaß. Europas größter Wasserpark fasziniert die Besucher mit den höchsten künstlich erzeugten Wellen, Rutschen, einem künstlich angelegten Strand und einer Insel mit Seelöwen.

Wandern im Anaga-Gebirge

Wer gerne überlaufene Orte meidet, für den ist das Anaga-Gebirge im Nordost genau das Richtige. Durch vulkanische Aktivitäten vor 7 bis 9 Millionen Jahren entstand diese Gebirgskette, zählt zum ältesten Teil der Insel und versprüht einen ganz besonderen Charme.
Es befindet sich dort das Dorf El Bailadero, das nach einem Hexenzirkel benannt ist und es wird vermutet dass dort früher ums Feuer getanzt wurde.

Das Auditorio de Tenerife

Von der Architektur her erinnert es an das Opernhaus in Sydney, und wird oft auch das Opernhaus von Teneriffa genannt. Es gehört zum architektonischen Wahrzeichen der Insel und ist eines der beliebtesten Fotomotive in Santa Cruz de Tenerife. Der Architekt Santiago Calatrava Valls hat das Gebäude entworfen und es ist besonders nachts beeindruckend, wenn es in weißem Licht erstrahlt. Der 72 Millionen teure Bau wurde im September 2003 eröffnet. Es finden dort Ballett- und Tanzaufführungen, Konzerte, Musicals, Opern und Comedyshows statt.

Die Playa de Las Teresitas

Dieser Strand gehört zu einem der wenigen in Teneriffa mit gelbem Sand. Er liegt rund 20 Autominuten von der Hauptstadt entfernt. Wochentags ist der Strand nicht zu sehr besucht, sodass man immer ein freies Plätzchen in der Sonne findet. Es besteht die Möglichkeit Volleyball zu spielen, Yoga zu machen oder eines der anliegenden Restaurants zu besuchen.

Karneval in Santa Cruz de Tenerife

Der Karneval in der Hauptstadt hat einiges zu bieten. Es finden Aufführungen und Paraden mit ausgefallenen Kostümen statt. Am Tag und in der Nacht werden viele Partys gefeiert. Der Karneval findet jedes Jahr drei Wochen im Februar statt. Die Themen der letzten Jahre waren Bollywood, Zirkus und Magie. Magisch scheint dieses Festival tatsächlich zu sein, man findet so viel Außergewöhnliches und jede Menge Kreativität.

Die größten Städte die besucht werden sollten

Santa Cruz de Tenerife

Die Hauptstadt von Teneriffa ist natürlich eine der Städte, die auf jeden Fall besucht werden sollte.
Rund um den Hafen verlaufen großzügige Plätze, Alleen und Grünflächen.
Durch die Vielzahl an Shoppingmöglichkeiten ist die Hauptstadt ideal zum Einkaufen. Restaurants und Cafés laden zum Genießen und Verweilen ein.
In den Parks und Alleen gibt es Skulpturen berühmter Künstler wie Henry Moore zu bestaunen.

Costa Adeje

Die Stadt liegt im Südwesten der Insel, sie gehört zu den exklusiven Orten. Urlauber mit höheren Ansprüchen fühlen sich hier besonders wohl. Es gibt eine Vielzahl an 5-Sterne-Hotels, Restaurants und edlen Boutiquen. Costa Adeje wurde künstlich angelegt, um möglichst viel bieten zu können. Der Playa del Duque zählt zu einer der schönsten Stränden in Teneriffa.

La Orotava

Die Stadt befindet sich im Norden Teneriffas und liegt ganz in der Nähe von Puerto des la Cruz.
Besonders wegen ihrer gut erhaltenen historischen Gebäuden zählt die Stadt zu einer der schönsten der Insel. Die Kirche Nuestra Señora de la Concepción und das Haus der Balkone, Casa Mendez-Fonseca, sind besonders zu erwähnen. Als weiterer Tipp gilt der Stadtpark Jardin Victoria. Er besteht aus verschiedenen Ebenen und Terrassen. Die Vielzahl an Bepflanzungen laden zum Verweilen und Bestaunen ein.

Puerto de la Cruz

Blick auf Lago Martianez in Puerto de la Cruz

Sie Küstenstadt zählt zu einer der beliebtesten Städte in Teneriffa. Hier gibt es eine Sehenswürdigkeit nach der nächsten.
Der Loro Parque, mit der größten Delfin- und Orcashow ist hier zu Hause. Als besonderes Ausflugsziel gilt auch das Meerwasser-Schwimmbad Lago Martiánez.
Ebenfalls sehenswert ist die Festung Castillo San Felipe. Sie wurde im 17. Jahrhundert zur Piratenabwehr gebaut.

Hier berichten wir über die Sehenswürdigkeiten von Puerto de la Cruz.

San Cristóbal de La Laguna

Oder auch einfach La Laguna genannt, war einst die Hauptstadt Teneriffas. Der historische Stadtkern aus dem 16. Jahrhundert zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. In dieser Stadt befindet sich auch die älteste Kirche der Insel, die Iglesia de Nuestra Señora de la Concepción. Die Stadt ist heute eine Universitätsstadt und Bischofssitz.

Garachico

Die Stadt liegt im Nordwesten der Insel Teneriffa. Sie nennt sich auch nach der alten Bezeichnung Villa y Puerto de Garachico. Sehenswert ist der gesamte Ort, doch vor allem die verkehrsfreie Fußgängerzone. Das ehemalige Kloster ist heute das Rathaus und ein Museum, welches bezeugt, dass in damaliger Zeit auch Geld mit Sklaverei verdient wurde.
Wer einen Blick von oben haben möchte, sollte den Wanderweg, der am Rathaus und einer Polizeistation vorbei und den Berg hinauf führt, nutzen.

Fazit Teneriffa

Teneriffa ist mit seinen vielzähligen Sehenswürdigkeiten jederzeit eine Reise wert. Ob historisch, kulturell oder modern, Teneriffa überzeugt und begeistert mit allem davon.

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