Oh wie schön ist Panama – Sehenswürdigkeiten und mehr

Schon Janosch wusste, dass sich eine Reise nach Panama lohnt. Hier ist für jeden etwas dabei, egal ob du am Strand relaxen möchtest, die Möglichkeiten einer Metropole erleben willst oder auf Entdeckungsreise im Dschungel gehen möchtest. Der Panama Urlaub ist perfekt fürs Surfen oder Partys feiern in Panama City. Hier gibt es alles was du über das Land und die Sehenswürdigkeiten Panamas wissen musst.

Allgemeine Infos

Panama hat 3,9 Millionen Einwohner und ist damit eines der kleinsten Länder der Region. Quer durch das Land sind es nur 80 Kilometer. Die Landeswährung ist der Balboa, du kannst aber auch mit US-Dollar bezahlen.  Im Vergleich zu Deutschland ist es in Panama fünf Stunden früher.

Für die Reise nach Panama brauchst du einen Reisepass, der noch mindestens drei Monate gültig sein muss. Falls du länger als 180 Tage im Land bleiben möchtest, benötigst du ein Visum sowie ein Rück-oder Weiterreiseticket.

In Panama herrschen ganzjährig Temperaturen um die 30 Grad. Die Hauptsaison geht von Januar bis April, wenn in Panama Trockenzeit ist. Die große Regenzeit ist in den Monaten Mai, September und Oktober. Die kleine Regenzeit herrscht im Juni bis August und Dezember. Hier lohnt sich besonders ein Urlaub in Panama, da die Natur aufblüht und das Land nicht so überfüllt ist.

Sehenswürdigkeiten in Panama

Auf deiner Reise nach Panama kannst du nicht nur traumhafte Karibik-Inseln, kristallblaues Meer und einen tiefgrünen Dschungel erleben, sondern triffst auch wunderbare Gastgeber, die ein entspanntes Lebensgefühl verbreiten. Hier erfährst du, wo du Postkarten-Sonnenaufgänge betrachten, mit Seesternen schwimmen und zwei Ozeane gleichzeitig erleben kannst.

Die Kosten für eine Reise nach Panama sind zwar nicht gering, aber dafür erlebst du einen Traumurlaub mit verträumten kleinen Städten, einen artenreichen Dschungel und Puderzuckerstrände.

Zwei Ozeane gleichzeitig sehen

Du hast sicherlich schon einmal einen Sonnenaufgang betrachtet. Aber hast du dabei bereits auf zwei Ozeane gleichzeitig geblickt? In Panama ist dies möglich, wenn du dich an einem klaren Morgen auf dem Gipfel des Berges Barú aufhältst, der 3475 Meter hoch ist. Du wirst atemlos auf die wunderbare, scheinbar endlose Landschaft blicken, nicht nur wegen des anstrengenden Aufstiegs, sondern vor allem wegen der Aussicht. In der Provinz Chiriqui kannst du am Horizont den Pazifik und den Atlantik sehen.

Der Aufstieg erfolgt über Nacht, um der Hitze und Schwüle des Tages zu entgehen und weil die Strecke ziemlich trostlos ist. Nachts dagegen kannst du einen spektakulären Sternhimmel betrachten.

Für den Aufstieg solltest du in guter körperlicher Verfassung sein und festes Schuhwerk tragen. Der Auf- und Abstieg dauert zwischen acht und zwölf Stunden.

Eine Insel für jeden Jahrestag

Das San-Blas-Archipel vor Panamas Atlantikküste umfasst 378 Inseln, welche dir palmenbewachsene Puderzuckerstrände und kristallblaues Wasser bieten. Wenn die Sonne scheint, ist es als wärst du im Panorama einer Postkarte gelandet.

Die Kuna, die indigene Bevölkerung, verwalten seit den 1950er Jahren die Inseln. Sie leben teilweise noch traditionell. Touristen lieben die bunten Kleidungsstücke, die Molas, welche die Frauen in Handarbeit herstellen. Du kannst dich ein paar Tage auf den Inseln verwöhnen lassen und die frischen Meeresfrüchte und Fisch essen.

Auf den knapp 50 bewohnten Inseln gibt es allerdings ein Müllproblem seit der Tourismus schnell wächst. Es gibt keine zentrale Müllabfuhr und so wird die Idylle oftmals durch Unrat am Strand und auf den Wellen gestört. Viele junge Kuna wenden sich inzwischen von der traditionellen Lebensweise ab und verlassen die Inseln in Richtung Panama City. Hier bieten viele von ihnen auf den Märkten Molas und andere Waren an.

Wenn du nach San Blas möchtest, buchst du am besten einen Trip von der Hauptstadt aus. Ein Preisvergleich lohnt sich, weil diese teils stark variieren.

Spektakuläre Wanderwege im Dschungel

Einer der schönsten Gegenden Panamas ist die rund um das Städtchen Boquete. Hier gibt es eine tiefgrüne Dschungelvegetation sowie spektakuläre Wanderwegen, beispielsweise den Sendero de los Quetzales. Auch diese Wege zählen zu den Sehenswürdigkeiten Panamas.

Mit viel Glück kannst du hier eine seltene Vogelart, den Quetzal, sehen, welche dem Weg den Namen gegeben haben. Eine andere Route führt durch den Wald über glitschige Pfade zu drei Wasserfällen. Der Königsweg bringt dich zu dem erloschenen Vulkan Berú. Er ist der Hauptgrund, warum die Felder so fruchtbar sind und die Natur so grün.

Auf dem Markt bekommst du daher jederzeit günstig frisches Gemüse und Obst. Auf dem Vulkanboden wächst zudem guter Kaffee.

In der Umgebung kannst du nach einer Wanderung in den heißen Quellen ein erfrischendes Bad nehmen. Gut baden kannst du auch in dem Canyon Cangilones de Gualaca, wo du vom Rand ins Wasser springen und dich einfach treiben lassen kannst.

Abends kannst du die Biervariation der Boquete Brewing Company probieren. Das klare Bergwasser ist ein Grund für den exzellenten Geschmack. Es gibt unterschiedliche Varianten wie Bier mit Kokosnuss-Geschmack.

Panama City – zwischen Tradition und Moderne

Top Sehenswürdigkeit Panama: Panama City
Top Sehenswürdigkeit Panama: Panama City

Panama City ist eine Metropole, die besonders aufgrund ihrer zahlreichen Wolkenkratzern aus Glas und Stahl beeindruckt. Das Stadtbild ist hochmodern und du merkst überall, dass hier sehr viel Geld drin steckt.  Die Stadt ist sauber und an den mehrspurigen Schnellstraßen befinden sich riesige Shoppingmalls. An den Wochenenden flaniert die ganze Stadt an der Küstenpromenade Cinta Costera.

Die Altstadt von Panama, der Casco Viejo, wirkt romantisch, da hier noch bunte Häuser aus der Kolonialzeit stehen. Zudem befinden sich zahlreiche Restaurants und Bars auf den kleinen belebten Plätzen. Auch der Besuch des Fischmarktes  ist ein Erlebnis. Du kannst dort in zahlreichen kleinen Restaurants speisen. Zu wummernden Bässen werden die  frischesten Meerestiere serviert. Besonders zu empfehlen sind die Seespinnen, eine Krabbenart.

Von Panama City kannst du auch eine Tour zum Panama-Kanal unternehmen. Über das Besuchercenter in Miraflores erreichst du die Plattform, von der aus du die Schiffe beim Ein-und Auslaufen beobachten kannst. Hier gibt es auch ein Museum. Der Eintritt ist allerdings nicht ganz günstig und die Plattform ist von Touristen überfüllt.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Panama City sind der Präsidentenpalast, die Puente de las Americas, die Franz-von-Assisi-Kirche, der oberste Gerichtshof, die Ruinen von Panama Viejo und für Naturfreunde der Metropolitan Park.

Am Ende wird dir aber wahrscheinlich die größte Skyline Zentralamerikas in Erinnerung bleiben, die du so sicherlich nicht in Lateinamerika erwarten würdest.

Bocas del Toro, eine paradiesische Provinz

Die Provinz Bocas del Toro besteht aus mehreren Inseln und ist eine von Panamas schönsten Sehenswürdigkeiten. Auf den Inseln herrscht ein Reggae- und Surfer-Lifestyle. Hier findest du  einige der besten Wellen Panamas.

Zu den Inseln gelangst du bis Almirante mit dem Bus und dann weiter mit Booten bis zu der Hauptinsel Colón. Die gleichnamige Stadt besteht aus nur zwei Straßen. Zwischen den Hostels findest du Restaurants, die gutes einheimisches Essen anbieten, sowie jede Menge Nachtclubs und Bars am Wasser. Vor allem zu später Stunde weht über die Straßen immer basslastige Reggae-Musik.

Die Strände laden zum Baden ein. Einer ist der Starfish Beach, wo du direkt am Wasser Seesterne findest. Fasse die Tiere bitte nicht an, weil sie sterben, wenn du sie aus dem Wasser nimmst. Überall auf den Inseln kannst du Fisch essen, der direkt aus dem Meer kommt. Teilweise wird dieser sogar frisch gefangen. Wenn du dich nach mehr Ruhe sehnst, kannst du von Colón nach Bastimentos fahren. Hier gibt es zwar nur wenige Häuser, aber den berühmten Strand Red Frog Beach. Hier kannst du die kleinen roten Frösche immer wieder mit guten Augen entdecken.

Besonders lohnenswert ist auch der Meeres-Nationalpark Cayo Zapatilla. Er besteht aus zwei kleinen Inseln und du kannst hier wunderbar schnorcheln. Du wirst über die Unterwasserwelt staunen und mit Glück kannst du sogar Delfine auf dem Weg dorthin sehen.

Panama Sehenswürdigkeit: Santa Catalina

Santa Catalina ist zwar auf der Karte nur als Fleck zu sehen, aber die Erfahrung lohnt sich. In Santa Catalina kannst du sehr gut surfen, es bietet sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene perfekte Wellen. Zudem kannst du hier tauchen oder schnorcheln. In mehreren Tauchschulen werden Ausflüge und Kurse in die Unterwasserwelt angeboten. Eine Stunde von Festland entfernt liegt die Insel Coiba.

Sehenswürdigkeiten Panama: Die Tropeninsel Coiba

Coiba ist die größte Insel Mittelamerikas und liegt vor Panamas Pazifik-Küste. Es ist ein wahres Wunder der Natur. Eine größere Biodiversität in der Unterwasserwelt findest du wahrscheinlich nirgendwo anders auf der Welt, vielleicht noch auf den Galápagos-Inseln. Du kannst die Ufergewässer perfekt mit Sauerstoffmaske oder Schnorchel erkunden. Du wirst hier auf Schildkröten und Haie treffen. Doch selbst vom Boot aus kannst du öfter einmal andere Tierarten sichten wie Schildkröten oder Wale. Nirgendwo gibt es eine schönere Flora und Fauna als in Panama. Auch wenn du es nicht glauben magst, die Insel wurde einst als Strafgefangenen-Lager genutzt. Das Positive daran ist, dass das Paradies dadurch jahrzehntelang fast unberührt blieb.

Portobelo sowie der „Schwarze Jesus“

Historische Sehenswürdigkeit Panamas: Portobelo

Portobelo ist ein kleines Nest und kann von Panama City aus mit den Bus in zwei bis drei Stunden erreicht werden. An den Überresten der Stadtmauern kannst du erahnen, welche Rolle es früher einmal gespielt hat. In Portobelo gab es den ersten Sklavenmarkt in Amerika, was den Ort einst sehr reich gemacht hat. Davon ist heute fast nicht mehr geblieben, Portebolo ist ruhig und verschlafen.

Eine Attraktion des Ortes ist allerdings das Fest des „Schwarzen Jesus“, das jährlich Ende Oktober gefeiert wird.  Das Fest wird anlässlich einer Christusstatue begangen. Diese wurde hier einst angespült und wird von Gläubigen in ganz Panama so sehr verehrt, dass manche von ihnen kilometerweit anreisen und dabei sogar auf den Knien rutschen. Die Feierstimmung wird allerdings dadurch getrübt, dass Portobelo sich auf unchristliche Weise während der Festtage in eine Sauf-und Fressmeile verwandelt. Das führt dazu, dass zahlreiche schwerbewaffnete Polizisten die Szenerie überwachen.

Wenn du richtig etwas erleben möchtest, mache eine Tour mit dem Kajak, die dich über die vielen verwinkelten Wasserstraßen führt. Diese zweigen von Portobelos Bucht ab und führen auf teilweise abenteuerlichen Wegen entlang des dichten Mangrovensumpfes. Du kannst hier Adler sehen und hast die Möglichkeit Fische zu angeln.

Buckelwale beobachten in Boca Chica

Der kleine Ort Boca Chica steht wahrscheinlich nicht auf der Liste der meisten Panama Reisenden. Es ist ein verschlafenes Nest, in dem es nur eine Tankstelle, die gleichzeitig ein Einkaufsladen ist, eine Bar und einen kleinen Hafen gibt. Das bietet sehr viel Ruhe. Trotzdem lohnt es sich das, an der Pazifik-Küste gelegene Dorf, zu besuchen. Einmal jährlich ziehen hier riesige Buckelwale vorbei. Wenn du Glück hast, kannst du diese beobachten, wenn du eine Tour durch die Inselwelt machst. Aufpassen musst du allerdings beim Baden, denn in den Gewässern rund um Boca Chica tummeln sich viele Rochen. Wenn du Ruhe von den Touristenmassen suchst, bist du hier für einige Tage genau richtig. Das Dorf liegt nur ein paar Stunden von Boca del Toro oder Boquete entfernt. So kannst du es leicht in dein Programm einbauen, wenn du eine Rundreise machst.

Auch die Regenzeit in Panama lohnt sich

Meist verreist man, um dem schlechten Wetter in der Heimat zu entkommen und hofft, dass es am Urlaubsort nicht regnen wird. Panamas Regenzeit ist aber etwas ganz Besonderes. Es kann in kürzester Zeit so viel regnen, dass das Wasser bis zu den Knöcheln auf den Straßen steht oder Autos bis zur Motorhaube versinken. Die Finger können sogar runzelig werden, ohne zu baden. Ein tropisches Gewitter hat etwas Magisches, wenn Donner und Blitze den aufgeladenen Himmel zerteilen, solange du dich dabei im Trockenen befindest.

Wenn die Güsse vorüber sind, lohnen sich Wanderungen oder Spaziergänge vor allem in den bergigen Regionen.  Die Luft ist frisch und das dichte Grün erstrahlt besonders satt. Der Regen sorgt für Panamas Artenvielfalt und seinen dichten Dschungel. Hier gibt es mehr Pflanzen-und Tierarten als in Europa und Nordamerika zusammen. Davon sind 1500 Schmetterlinge, über 1000 heimische und Zugvogelarten, über 1000 unterschiedliche Orchideen, 300 Baumarten und 150 Bromelienarten.

Panama ist einer der glücklichsten Länder auf der Welt

In dem Buch „Wo geht´s denn hier zum Glück“ hat die Autorin Maike van den Boom die Einwohner Panamas zu den 13 glücklichsten Nationen der Welt gezählt. Das spürst du in dem ganzen Land, die Einheimischen sind hilfsbereit, freundlich und stets gut gelaunt. Die Menschen wollen überall wissen, was die eigene Geschichte ist und woher man kommt. Es kommt häufig vor, dass man von einem Fremden, der ein breites Lächeln auf dem Gesicht hat, angesprochen wird. Hier zählt eine gute Geschichte mehr als eine gefüllte Geldbörse oder der Status Quo. Der Vibe ist richtig ansteckend, das merkst du auch auf den Inseln von Bocas del Toro. Hierhin sind Menschen aus der ganzen Welt gezogen, um ihr persönliches Glück zu finden.

Fazit Sehenswürdigkeiten Panama

Panama und seine Sehenswürdigkeiten sind ein tolles Reiseziel. Für jeden Reisestil findet sich hier das passende, egal ob Strand, Shopping oder Sight Seeing. Also ab, im Zweifel Last Minute, nach Panama.

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